Alvin Lee Biographie Biographie

Graham Alvin Barnes mit Künstlername Alvin Lee war ein britischer Bluesrockgitarrist und -sänger.

Alvin Lee stammte aus einer musikalischen Familie. Seine Eltern und seine Schwester spielten Country-Musik und traten gelegentlich als Gitarrentrio auf. Im Alter von zwölf Jahren erlernte er das Klarinettenspiel, ein Jahr später wechselte auch er zur Gitarre.
Mit 13 Jahren trat er dem Fanklub von Elvis Presley bei, um an Fotos von dessen Bandgitarristen Scotty Moore heranzukommen, mit dem er später dann zusammen auftreten sollte. Von da an spielte Lee in diversen Bands wie The Atomics, Jaymen, Jaybirds sowie auch bei Ivan Jay and the Jaycats, aus denen später die Band Ten Years After hervorgehen sollte. Anfang der 1960er Jahre übernahm Lee auch den Gesang. Zu dieser Zeit hatte er bereits einen längeren Auftritt im Hamburger Star-Club absolviert. Die Tatsache, dass dort kurz zuvor auch die Beatles aufgetreten waren, machte ihm etwas Angst. Alvin Lees Gitarrenstil war insbesondere auch durch Elemente aus dem Jazz geprägt.

Berühmt wurde Alvin Lee mit Ten Years After, die mit ihrem energischen Bluesrock-Sound in der damaligen Rockszene tonangebend waren. Legendär geworden ist ihr Auftritt beim Woodstock-Festival. Der Konzertfilm zeigt die rasend schnell gespielten Gitarrenläufe in dem Zehn-Minuten-Stück I’m Going Home, ebenso die mit Peace-Zeichen versehene knallrote Gibson ES-335, die zu Lees Markenzeichen wurde. Ende der 1960er Jahre traf Lee einige Male mit Jimi Hendrix zusammen, dem insbesondere Lees Solo in dem Song I Can’t Keep from Crying gefiel und dem selbst etwas Ähnliches vorschwebte. Ten Years After existierten zunächst bis 1974; nach mehreren Phasen der sporadischen Zusammenarbeit gründeten drei Original-Bandkollegen Lees 2003 mit dem jungen Gitarristen Joe Gooch eine Neuauflage der Gruppe, die bis heute (2013) aktiv ist.

Nach seiner Trennung von Ten Years After spielte Lee unter diversen Bandnamen wie Alvin Lee & Company oder Ten Years Later. Des Weiteren spielte er auch mit Mick Taylor und George Harrison, der auch auf dem Großteil seiner Soloalben zu hören ist. George Harrison war ebenfalls beteiligt, als Lee 1973, vor der Auflösung seiner Band Ten Years After, mit dem US-amerikanischen Gospelsänger Mylon LeFevre das Album On the Road to Freedom aufnahm. Ebenfalls an den Aufnahmen beteiligt waren Steve Winwood, Tim Hinkley, Ian Wallace, Ron Wood und Mick Fleetwood.

Zuletzt lebte Lee in Südspanien. 2012 veröffentlichte er das Album Still on the road to freedom, dessen Titel sich auf das Album von 1973 On the road to freedom bezieht, sein erstes Solo-Album nach Ten Years After.
Lee starb am 6. März 2013 an den Folgen eines chirurgischen Routineeingriffs.
Quelle: wikipedia.org
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