James Newton Howard Biographie Biographie

James Newton Howard ist ein US-amerikanischer Komponist und Musikproduzent. Er arbeitet oft mit dem Regisseur M. Night Shyamalan zusammen und schrieb zu sieben von dessen Filmen die Musik.
Howard studierte an der Santa Barbara’s Music Academy und an der USC School of Music. In den 1970er Jahren spielte er als Keyboarder in der Band Mama Lion. 1975, im Alter von 24 Jahren, begann seine Zusammenarbeit mit dem britischen Popstar Elton John. Als Keyboarder begleitete er ihn nicht nur auf seinen Tourneen, sondern auch bei der Aufnahme zahlreicher Studioalben. Mitte der 1980er Jahre begann er für Filme Musik zu komponieren und schrieb 1994 das Titelthema für die Fernsehserie Emergency Room. Im gleichen Jahr entstand die Musik zu Lawrence Kasdans Western Wyatt Earp – Das Leben einer Legende. Hier arbeitete Howard erstmals mit einem großen Orchester. Er schrieb auch die Musik zu Kevin Costners Filmen Waterworld (1995) und Postman (1997).

Howard vertont verschiedene Filmgenres, von leichter Unterhaltung (French Kiss, Tage wie dieser) über Actionfilme (Auf der Flucht, Vertical Limit) und Thriller (Zwielicht, Die Dolmetscherin) bis hin zu ernsten Dramen (Schnee, der auf Zedern fällt).

Ferner schrieb James Newton Howard die Filmmusik für die Disney-Animationsfilme Dinosaurier (2000), Atlantis – Das Geheimnis der verlorenen Stadt (2001) und Der Schatzplanet (2002). Im Jahr 2005 ersetzte Regisseur Peter Jackson für seinen Abenteuerfilm King Kong den Komponisten Howard Shore durch James Newton Howard aufgrund „unterschiedlicher kreativer Auffassungen“. Howard blieben gerade einmal sechs Wochen für seine Arbeit.

Im gleichen Jahr arbeitete er gemeinsam mit Hans Zimmer an der Comicverfilmung Batman Begins.

Im Oktober 2008 wurde er mit dem World Soundtrack Award als bester Komponist des Jahres 2008 in Gent ausgezeichnet. Wenige Monate später brachte ihm die Filmmusik zu Edward Zwicks Kriegsdrama Defiance – Für meine Brüder, die niemals aufgaben seine achte Oscar-Nominierung ein.
Quelle: wikipedia.org
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