Was heißt es schon, wenn es in Strömen regnet? Nichts, wenn die Toten Hosen auf der Bühne rocken und die Sonne in den Regen holen. So ähnlich dürften sich wohl die Massen beim Nova Rock gefühlt haben, die trotz Gewitter und Wolkenbruch in ihren mit Schlamm überzogenen Zelten ausharrten, um am Abend die Toten Hosen live zu sehen. Nach dem Titelsong der aktuellen Platte ging es mit „Liebeslied“ in die alles andere als sentimentale Zeitreise. Die Textzeile „Heute ist unser Tag“ war Programm: Sänger Campino lief quer über die Bühe, animierte das Publikum und bolzte mit seiner Gruppe durch „Weil Du nur einmal lebst“ bis zu „Zehn kleine Jägermeister“ im Finale. Da leuchteten immer wieder die bengalischen Feuer. Man würdigte die Leistung der Hosen, frisch wie ein Newcomer auf der Bühne zu agieren und sich nicht mit den Erfolgen der Vergangenheit zu begnügen. Neue Tracks wie „Altes Fieber“ und natürlich die Überhymne „Tage wie diese“ bestanden neben den Klassikern und haben das Zeug solche zu werden. Und weil das Konzert in Österreich stattfand, spielten sie als Zugabe auch noch Falcos Amadeus!
Außer den Toten Hosen gab es noch Fred Durst mit Limp Bizkit.
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