Alte, geh' in's Dorotheum Songtext

Text: Ludwig Lewinter
Wiener Marschlied

1) I mit meiner Alten
mir san net zum halten
wann wo, ein greaner Buschen winkt.
Verputzt wer'n die Moneten, die Uhr mit samt der Ketten,
dort wo man Weanerlieder singt.
Da vergess ma d'Steuer
dort is uns nix zu teuer
wenn für uns fesch die Schrmameln
spiel'n, "Heut hab i schon mei Fahnl"
da habt's mei letztes Kranl.
Tut's alle Glaserln fülln.
Am nächsten Tag, sag ich zu ihr:
Hörst Weiberl mir san stier!

>Alte geh' ins Dorotheum
und versetz das Linoleum,
nimm glei' mit die Pendeluhr
denn mir hab'n ja Glumpert g'nua.
Schnapp die Bilder samt die Wanzen
lass die Schwiegermutter raunzen
alles tan mir heut' versetzen
den mir brauchen heut an Fetzen
für die Musi und an Wein
a Hetz, a Hetz' muaß sein.
Ho-la-ri! Hol-la-ro
immer lustig, froh ja wir san schon so!
Hol-la-ri, hol-la-ro
her an Wein, a Hetz muaß sein! Hallo!

2) Mir san die Diplomaten
kaufen all's auf Raten
das Auto und die Waschmaschin.
Die Polster für die Betten,
für d'Kinder die Trompeten,
dazua an feschen Heizkamin.
Elegant wie immer
ein schönes Badezimmer
wir müssen hab'n
die feinste Wäsch',
das allerschönste G'wandl
in Mund a' gold'nes Zahn'dl,
denn mir san allweil fesch.
Und kommt um d'Raten der Kassier
dann können's hör'n von mir!

>Alte geh' in's Dorotheum .....

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1958 Musikverlag Josef Dörr

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