Carolin No Biographie Biographie

Carolin No ist ein Musikduo bestehend aus den miteinander verheirateten Musikern Carolin Obieglo (17 März 1979 als Carolin Evi Weißenberg in Würzburg) und Andreas Obieglo (26 April 1978 in Deggendorf).
Carolin und Andreas lernten sich 1999 während ihres Studiums an der Hochschule für Musik in Würzburg kennen. Seit 2008 sind sie miteinander verheiratet. Das Duo tritt seit 2007 unter dem Namen Carolin No auf, unter dem es zwei Alben, mehrere Singles und live-Tonträger veröffentlicht hat. Benannt haben sich die beiden nach dem Song "Caroline, no" von Brian Wilson, zu finden auf dem Beach Boys Album "Pet Sounds".
2010 gewann das Duo den Nachwuchsförderpreis für junge Songpoeten der Hanns-Seidel-Stiftung und trat infolgedessen mehrfach beim Festival Songs an einem Sommerabend auf Kloster Banz unter anderem mit Reinhard Mey, Konstantin Wecker, Hannes Wader und Viva Voce auf, die sie auch auf ihrer 2011er Tournee begleiteten. 2010 zog das zuvor in Würzburg beheimatete Duo nach Berlin. Weitere große Auftritte hatten Carolin No daraufhin im ZDF-Morgenmagazin, in der Rundschau des Bayerischen Fernsehens und live mit Ray Wilson und Joan Armatrading als Tour-Support, 2012 hatten die beiden dabei die ersten Auftritte außerhalb des deutschsprachigen Raums (in Tschechien und Dänemark). Von einem Open-Air-Konzert beim Hafensommer in Würzburg erschien 2012 eine Live-DVD. Ihr Song "Hear the Silence" untermalt die Licht- und Tonshow im Märchendom des Schaubergwerks Feengrotten.
Der Stil von Carolin No wird vor allem zur Anfangszeit des Duos als minimalistischer Pop beschrieben, entwickelte sich jedoch live, dann auch mit dem Erscheinen des zweiten Studio-Albums "Loveland" in Richtung Singer/Songwriter und zeigt Einflüsse aus Blues, Jazz, Country und Electro. Trotzdem finden sich auf den bisher erschienenen Alben auch offene Songformen, frei von üblichen Strukturen. Auf musikalische Vorbilder legt sich Carolin No nach eigener Auskunft nur ungern fest. Aufgrund der Ausbildung, der vielen Einflüsse und des breiten Musikgeschmacks der beiden lässt sich das Gesamtwerk schwer einordnen. Carolin No kooperiert mit dem Reimkultur-Musikverlag unter anderem von Bodo Wartke und dem Bremer Plattenlabel Fuego.
Live tritt das Duo hin und wieder mit Gastmusikern auf, je nach Location, Tour und Programm. Seit 2011 werden sie bei der Live-Umsetzung ihres Albums "Loveland" vom Cellisten Tilmann Wehle unterstützt. Die Promo-Fotos zu diesem Album stammen von Thorsten Wingenfelder, dem Gitarristen und Songschreiber der 2008 aufgelösten Band Fury in the Slaughterhouse. Auf der live DVD/CD "Loveland Live", aufgenommen beim Hafensommer-Festival in Würzburg, ergänzten sie ihre Besetzung außerdem um den Schlagzeuger Jan Hees und den Gitarristen Alexander Kilian. Zum Live-Konzept gehören außerdem Filme und Visuals, die synchronisiert zur Musik projiziert werden. Die 2012er Single "Ventura CA" entstand in Zusammenarbeit mit Jesse Siebenberg, dem Sohn des Supertramp-Schlagzeugers Bob Siebenberg. Carolin No produzieren ihre Alben seit 2009 in Eigenregie. Ihr 2011 erschienenes Album Loveland entstand fast ausschließlich in ihrer Wohnung in Berlin. Mitgewirkt haben dabei die Cellistin Rebecca Carrington und der ehemalige Robbie Williams Backgroundsänger Colin Brown. Die Songtexte sind mehrheitlich in englischer Sprache und oft von autobiographischem Inhalt. Auf dem Album "Loveland" verarbeiten sie außerdem ihre Erlebnisse eines mehrmonatigen Road-Trips durch die USA, den sie 2009 unternahmen und sowohl privat als auch beruflich als prägend empfanden.
Neben Carolin No verwirklichte Andreas Obieglo 2010 sein instrumentales Piano-Soloprojekt "Lieder", eine CD mit seinen Versionen alter Volkslieder. Konstantin Wecker schrieb einen Begleittext für das Booklet. Im Winter 2012 veröffentlichte Obieglo mit "Advent" sein zweites Soloalbum, mit Interpretationen traditioneller Weihnachtslieder.
Im September 2013 veröffentlichten Carolin und Andreas Obieglo ihr drittes Carolin No-Studioalbum "Favorite Sin". Anschließend gehen sie auf eine bundesweite Tournee
Quelle: wikipedia.org
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