Untoten Biographie Biographie

Untoten ist eine Band aus Berlin und besteht aus der Sängerin und Künstlerin Greta Csatlós und David A. Line.
Die Band besteht aus dem Komponisten, Texter und Musiker David A.Line und der deutsch-ungarischen Sängerin und Malerin Greta Ida Csatlos. Wechselnde Musiker und Tänzerinnen unterstützen die Band live. Von 2004-2008 war z. B. die Musikerin und Modedesignerin Anke Gründel am Bass, ab 2009 die Musikerin Heidi Lindenberg am Keyboard und Sängerin Claudia Bauer-Korzin im Background.
Aus der Schülerband "ZiZa" (ungarisch für "Katze") gründete sich die spätere Band Untoten in Berlin. Sie waren Hausband verschiedener Jugend- und Besetzer-Clubs (z.B. Eisenbahner und Drugstore in Berlin). Ihr erstes Album „Hab keine Angst Veluzifer“ beschäftigt sich mit Berlin und der Problematik des Straßenkindes. Ihr Song „Suchen tut mich keiner“ hat in der Punk- & Besetzerszene Kultstatus.
Die Band spielte an die 20 Livekonzerte im Jahr. Ein grosses Medienecho (u.a. Berichte von Hagen Liebing/ für SFBeat) war die Folge.
Parallel veröffentlichten David A.Line und Greta Ida Csatlos über das Kunstbüro Sonic Malade das satirische Stadtmagazin „Maul“. David A.Line als Autor, Greta Ida Csatlos als Layouterin und Comic-Zeichnerin. Das Maul erschien mit 3.000 Heften pro Auflage und erreichte 21 Ausgaben. Greta veröffentlichte in diesem Zeitraum zwei Comic-Bände. Sexmania 1 „Blutende Maria“ & Sexmania 2 „Vampire Book“. David arbeitete an den Side-Projekten „Engelwerk“ (CD „wetlook“/sonic Malade/Efa) und „Festival der Geisteskranken“ (CD „Burn Manson Burn“/sonic Malade/ Efa).
Ab 2003 änderte sich das Interesse der Band. Weg vom vor allem visuell bizarren Konzept, hin zu kompositorisch starken Konzept-Alben. 2003 erscheint das Album „Grabsteinland“, das seine Idee zwar wiederum im Straßenkind-Milieu ansiedelt, allerdings zu einem anderen Ergebnis zu kommen scheint. Vom reinem „ich beschreibe was ich sehe und fühle“-Konzept ihres „juvenilen“ ersten Albums “Hab keine Angst Veluzifer“ entwickelt sich das Straßenkind der Grabsteinland-Geschichte zum Kämpfer, zur Kämpferin. Grabsteinland ist das kommerziell bisher erfolgreichste Album der Band und wurde aufgrund weltweiter Presse und starker Fanbindung mit drei weiteren Alben (Grabsteinland II „Herrschaft der Vampire“, Grabsteinland III „Herz der Finsternis“, Grabsteinland IV „Die Schwarze Feder“) zur Tetralogie.
Greta arbeitet von 2003-2005 an ihrem Kunst-Konzept „Wölfe in Berlin“, bei dem sie großformatige Ölbilder entwirft und Plakate und Postkarten der Bilder veröffentlicht.
In den nächsten Jahren entwickelten „Die Untoten“ Konzeptalben über Elisabeth Bathory (CD „Die Blutgräfin“), den „Fall“ Loudun (CD „Die Nonnen von Loudun“) und „die heXe“, ein psychologisches Werk über Kindheits- und „Ur“-Ängste.
David A.Line veröffentlicht den 2. Teil seines Buches & Szene-Bestsellers „Schwarze Messe 2“ sowie den Berlin-Roman „Totenkopfmausgedicht“. Er etablierte sein satirisches Elektro-Projekt „Soko Friedhof“ und provozierte „freiwillig-unfreiwillig“ Skandale und „Hits“, wie den genreübergreifenden „Gassenhauer“ „Blutrünstiges Mädchen“.
2008 siedelt die Band nach Leipzig über. Greta Ida Csatlos veröffentlichte als „Greta Ida“ 2009 ihr Solo-Album „Lunatic“, beteiligte sich - unter weltweitem Interesse - an der längsten Open Air Gallery, der „Berlin Wall“ und am Dokumentarfilm von Dirk Szuszies und Karin Kaper über das Projekt. Sie spielt als Chefredakteurin/ Autorin eine maßgebliche Rolle beim Lifestyle Magazin „German Horror“ (Vertrieb SI/ dpv) und zeichnet außerdem für das grafische Konzept des Magazins verantwortlich.
Am 23. Oktober 2009 erscheint die Fortsetzung der Grabsteinland Geschichte, welche mit autobiographischen Zügen auf dem Berliner Georgen Friedhof begann. Erzählt wird die Geschichte diesmal aus der Sicht des Raben „niemals niemals“. Grabsteinland IV „Die schwarze Feder“ (soulfood-sony).
Quelle: wikipedia.org
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