Zeromancer Biographie Biographie

Zeromancer ist eine norwegische Synth-Rock-Band, die aus der norwegischen Band Seigmen hervorgegangen ist. Sie wurde am 24. Oktober 1999 in Los Angeles gegründet und umfasste bis 2003 die ehemaligen Seigmen-Mitglieder Kim Ljung, Alex Møklebust und Noralf Ronthi, das inoffizielle Seigmen-Mitglied Erik Ljunggren und den Amerikaner Chris Schleyer.
Nachdem Seigmen von 1989 bis 1999 in Norwegen immer erfolgreicher wurden, entschloss sich Gitarrist Sverre Økshoff, aufzuhören. Die Bandmitglieder waren seit ihrem 16. Lebensjahr zusammen und beschlossen damals, dass der Ausstieg eines Mitglieds das automatische Ende von Seigmen bedeuten würde. Nach der Abschiedstour 1999 ging die Band folglich auseinander. Ljung und Ljunggren reisten nach Los Angeles, um dort zu wohnen; Møklebust und Ronthi folgten. Da alle weiter Musik machen wollten, gründeten sie im Oktober selben Jahres Zeromancer. Ziel war es, authentische und persönliche Musik zu machen, die jedoch völlig anders als Seigmen klingen sollte. Lediglich das ohnehin schon sehr elektronische Seigmen-Stück „Opelwerk“ wurde neu aufgearbeitet. Ein Zehn-Track-Demo wurden, anfangs noch mit Sverre Økshoff, aufgenommen; gegen Ende der Aufnahmen stieß der neue Gitarrist Chris Schleyer zur Band.
2000 erschien nach der erfolgreichen Single „Clone Your Lover“ das gleichnamige Debütalbum. Die einschlägige Musikfachpresse lobte Album und Band; Sonic Seducer gab den Newcomern eine Titelstory. Zeromancer tourten u. a. mit Covenant, Apoptygma Berzerk (Freunde der Band), The 69 Eyes und Project Pitchfork.
2001 veröffentlichten Zeromancer ihr zweites Album Eurotrash, das sowohl in als auch außerhalb der Szene hoch gelobt wurde, und die erfolgreiche Single „Doctor Online“. Musikalisch härter und mit druckvollerem Sound ging die Band in diesem Jahr auf ihre erste Headliner-Tournee, auch auf den wichtigsten Szene-Festivals trat man auf. Enttäuscht von der Dekadenz und Egozentrik der Amerikaner, zogen alle Mitglieder, mit Ausnahme von Chris Schleyer, zurück nach Europa, stellten jedoch recht bald fest, dass die Mentalität dort gar nicht so anders ist.
2002 folgte auf die erfolgreiche Eurotrash-Europatour die noch erfolgreichere US-Tour mit Bile, My Life With the Thrill Kill Cult, Pigface sowie Konzerte in Deutschland mit Delaware.
2003 erschien das ruhigere und eingängigere Album ZZYZX, angeführt von der sinfonischen Single „Famous Last Words“, die Kim Ljung zum Gedenken an einen verstorbenen Freund geschrieben hatte. Nach erneuter Tour nahm die Band sich eine kurze Auszeit, in der Ljung sein Soloprojekt Ljungblut ins Leben rief. Chris Schleyer verließ Ende des Jahres die Band, seinen Platz übernahm Dan Heide. Das Keyboard und Produzententätigkeiten übernahm im selben Jahr der ehemalige Seigmen-Roadie Lorry Kristiansen von Erik Ljunggren.
2004 veröffentlichte das US-Label der Band eine DVD mit dem Titel Eurotrash.
2005 traten Zeromancer auf dem Wave-Gotik-Treffen in Leipzig auf. Den Fans zuliebe wurde für eine letzte Tour die Band Seigmen reaktiviert und eine aufwendige Doppel-DVD produziert.
2006 entschied sich die Band für eine Acht-Tage-Nonstop-Deutschland-Tour, auf der sie unter anderem auch die beiden neuen Songs „Doppelganger I Love You“ und „Imaginary Friends“ spielten, die auf dem kommenden Album vertreten sein sollten.

Mitte April 2007 veröffentlichten Zeromancer die limitierte Promo-Single „Doppelgänger I Love You“ ausschließlich in Norwegen, sowie die Single „I’m Yours to Lose“.
Am 13. Februar 2009 erschien nach dem Label-Wechsel von Cleopatra Records zu Trisol das vierte Studioalbum Sinners International, das die Band komplett in Eigenregie produzierte. Im März begann die Europatour mit Essence of Mind und Scream Silence. Eine letzte Singleauskopplung aus Sinners International, „It Sounds Like Love (But It Looks Like Sex)“, kam Ende Oktober auf den Markt.
Das fünfte Studioalbum The Death of Romance erschien am 26. Februar 2010.
2010 waren Zeromancer Vorgruppe der „Große-Freiheit-Tour“ von Unheilig und spielten im November eine Headliner-Tour in Deutschland.
Quelle: wikipedia.org
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